Über Katja Ridderbusch
Ihr journalistischer Weg begann beim Fernsehen. Da sie aber lieber schreiben wollte, zog sie weiter. Arbeitete als Nachrichtenredakteurin im Auslandsressort der Tageszeitung Die Welt in Berlin, reiste für Die Welt als Reporterin durch die Krisengebiete des Balkans - Bosnien, Serbien, Kosovo, Mazedonien. Sie berichtete von den Protesten der Belgrader Opposition und dem Sturz des serbischen Diktators Slobodan Milosevic. Später schrieb sie über den Prozess gegen Milosevic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.
Das Militär war stets ein zentrales Thema ihrer Reportagen. Sie schrieb über die deutsche MiG-29-Staffel, flog auf amerikanische Flugzeugträger im Pazifischen Ozean und im Persischen Golf, besuchte ein atomgetriebenes U-Boot auf dem US-Marinestützpunkt in Norfolk, Virginia, und reiste mit der NATO nach Afghanistan.
Von 2001 bis 2005 arbeitete sie als Korrespondentin im Brüsseler Büro der Welt, zuständig für die Berichterstattung über die Europäische Union und die NATO.
Katja Ridderbusch hat Geschichte, Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Bonn und an der Freien Universität Berlin studiert und mit einem M.A. abgeschlossen. Sie spricht Deutsch, Englisch und Französisch, ist Alumna des renommierten deutsch-amerikanischen Arthur-F.-Burns Fellowship für Journalisten und Mitglied im Beirat des Department for German Studies an der Emory University, Atlanta.


